Bauliche Veränderung in der WEG – Rechte und Pflichten in Nürnberg
Ob Balkonanbau, Ladestation oder Rollstuhlrampe – bauliche Veränderungen am Gemeinschaftseigentum sind nur mit Beschluss oder Zustimmung zulässig. Wir klären Ihre Rechte und Pflichten als Wohnungseigentümer und setzen sie durch. Typische Mandate: Genehmigung einer baulichen Veränderung, Anspruch auf privilegierte Maßnahmen, Streit über Kostentragung.
Der Grundsatz: Beschluss vor Baubeginn
Jede bauliche Veränderung des Gemeinschaftseigentums bedarf eines Beschlusses der Eigentümerversammlung (§ 20 WEG). Das gilt für Eingriffe in Fassade, Dach, Treppenhaus, Außenbereiche und alle gemeinschaftlichen Anlagen – unabhängig davon, ob die Maßnahme optisch auffällt oder nicht. Wer ohne Beschluss baut, riskiert einen Rückbauanspruch der Gemeinschaft.
Privilegierte Maßnahmen: Ihr Anspruch auf die Erlaubnis
§ 20 Abs. 2 WEG gewährt jedem Eigentümer einen einklagbaren Anspruch auf angemessene Gestattung bestimmter Maßnahmen: – Barrierefreiheit: Rampen, Treppenlifte, Türverbreiterungen – Ladeinfrastruktur für E-Mobilität: Wallbox, Leitungsverlegung für Elektrofahrzeuge – Einbruchschutz: Sicherheitstüren, Alarmanlagen – Glasfaseranschluss: Verlegung von Glasfaserleitungen Die Gemeinschaft kann die Gestattung nicht verweigern, sondern nur die Ausführungsmodalitäten (Fachbetrieb, Rückbau bei Auszug, Kostentragung) regeln. Verweigert die Mehrheit dennoch, können Sie Klage auf Beschlussersetzung erheben.
Wer zahlt? Die Kostenlogik des § 21 WEG
Die Kostentragung richtet sich danach, wer die Maßnahme veranlasst und wer von ihr profitiert: – Maßnahme auf Antrag einzelner Eigentümer: Der antragstellende Eigentümer trägt die Kosten allein – es sei denn, die Versammlung beschließt eine andere Verteilung. – Maßnahme der Gemeinschaft: Kosten werden nach Miteigentumsanteilen oder dem beschlossenen Schlüssel verteilt. – Nachträgliche Nutzung: Wer sich nachträglich an einer Maßnahme beteiligen möchte, muss einen angemessenen Ausgleich zahlen.
Sonderfall Modernisierung der Anlage insgesamt
Beschließt die Gemeinschaft eine Modernisierung des gesamten Gebäudes (z.B. neue Heizanlage, Fassadendämmung), können auch widersprechende Eigentümer zur Kostentragung verpflichtet werden – sofern die Maßnahme ordnungsmäßiger Verwaltung entspricht und die Kosten nicht unverhältnismäßig sind (§ 21 Abs. 2 WEG). Wir prüfen, ob ein solcher Beschluss anfechtbar ist.

Ihr Ansprechpartner
RA Tom Steger
Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Verwandte Themen
Gut zu wissen
Seit der WEG-Reform 2020 haben Sie einen einklagbaren Anspruch auf Genehmigung privilegierter Maßnahmen – etwa für E-Mobilität, Einbruchschutz oder barrierefreien Umbau.
Häufige Fragen
Fragen zu diesem Thema
Weitere Fragen? Wir beraten Sie gerne persönlich.
Darf ich ohne Beschluss eine Wallbox installieren?
Kann die Gemeinschaft den Rückbau einer ungenehmigten Maßnahme verlangen?
Muss ich für eine Maßnahme zahlen, der ich nicht zugestimmt habe?
Wie lange habe ich Zeit, einen Beschluss über eine bauliche Veränderung anzufechten?
Kontakt
Bauliche Veränderung geplant? Sichern Sie sich die Gestattung.
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht in Nürnberg – Beschluss, privilegierte Maßnahmen, Durchsetzung.
Bauliche Veränderung in der WEG – Rechte und Pflichten in Nürnberg
Ob Balkonanbau, Ladestation oder Rollstuhlrampe – bauliche Veränderungen am Gemeinschaftseigentum sind nur mit Beschluss oder Zustimmung zulässig. Wir klären Ihre Rechte und Pflichten als Wohnungseigentümer und setzen sie durch. Typische Mandate: Genehmigung einer baulichen Veränderung, Anspruch auf privilegierte Maßnahmen, Streit über Kostentragung.
Der Grundsatz: Beschluss vor Baubeginn
Jede bauliche Veränderung des Gemeinschaftseigentums bedarf eines Beschlusses der Eigentümerversammlung (§ 20 WEG). Das gilt für Eingriffe in Fassade, Dach, Treppenhaus, Außenbereiche und alle gemeinschaftlichen Anlagen – unabhängig davon, ob die Maßnahme optisch auffällt oder nicht. Wer ohne Beschluss baut, riskiert einen Rückbauanspruch der Gemeinschaft.
Privilegierte Maßnahmen: Ihr Anspruch auf die Erlaubnis
§ 20 Abs. 2 WEG gewährt jedem Eigentümer einen einklagbaren Anspruch auf angemessene Gestattung bestimmter Maßnahmen: – Barrierefreiheit: Rampen, Treppenlifte, Türverbreiterungen – Ladeinfrastruktur für E-Mobilität: Wallbox, Leitungsverlegung für Elektrofahrzeuge – Einbruchschutz: Sicherheitstüren, Alarmanlagen – Glasfaseranschluss: Verlegung von Glasfaserleitungen Die Gemeinschaft kann die Gestattung nicht verweigern, sondern nur die Ausführungsmodalitäten (Fachbetrieb, Rückbau bei Auszug, Kostentragung) regeln. Verweigert die Mehrheit dennoch, können Sie Klage auf Beschlussersetzung erheben.
Wer zahlt? Die Kostenlogik des § 21 WEG
Die Kostentragung richtet sich danach, wer die Maßnahme veranlasst und wer von ihr profitiert: – Maßnahme auf Antrag einzelner Eigentümer: Der antragstellende Eigentümer trägt die Kosten allein – es sei denn, die Versammlung beschließt eine andere Verteilung. – Maßnahme der Gemeinschaft: Kosten werden nach Miteigentumsanteilen oder dem beschlossenen Schlüssel verteilt. – Nachträgliche Nutzung: Wer sich nachträglich an einer Maßnahme beteiligen möchte, muss einen angemessenen Ausgleich zahlen.
Sonderfall Modernisierung der Anlage insgesamt
Beschließt die Gemeinschaft eine Modernisierung des gesamten Gebäudes (z.B. neue Heizanlage, Fassadendämmung), können auch widersprechende Eigentümer zur Kostentragung verpflichtet werden – sofern die Maßnahme ordnungsmäßiger Verwaltung entspricht und die Kosten nicht unverhältnismäßig sind (§ 21 Abs. 2 WEG). Wir prüfen, ob ein solcher Beschluss anfechtbar ist.

Ihr Ansprechpartner
RA Tom Steger
Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Verwandte Themen
Gut zu wissen
Seit der WEG-Reform 2020 haben Sie einen einklagbaren Anspruch auf Genehmigung privilegierter Maßnahmen – etwa für E-Mobilität, Einbruchschutz oder barrierefreien Umbau.
Häufige Fragen
Fragen zu diesem Thema
Weitere Fragen? Wir beraten Sie gerne persönlich.
Darf ich ohne Beschluss eine Wallbox installieren?
Kann die Gemeinschaft den Rückbau einer ungenehmigten Maßnahme verlangen?
Muss ich für eine Maßnahme zahlen, der ich nicht zugestimmt habe?
Wie lange habe ich Zeit, einen Beschluss über eine bauliche Veränderung anzufechten?
Kontakt
Bauliche Veränderung geplant? Sichern Sie sich die Gestattung.
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht in Nürnberg – Beschluss, privilegierte Maßnahmen, Durchsetzung.
Bauliche Veränderung in der WEG – Rechte und Pflichten in Nürnberg
Ob Balkonanbau, Ladestation oder Rollstuhlrampe – bauliche Veränderungen am Gemeinschaftseigentum sind nur mit Beschluss oder Zustimmung zulässig. Wir klären Ihre Rechte und Pflichten als Wohnungseigentümer und setzen sie durch. Typische Mandate: Genehmigung einer baulichen Veränderung, Anspruch auf privilegierte Maßnahmen, Streit über Kostentragung.
Der Grundsatz: Beschluss vor Baubeginn
Jede bauliche Veränderung des Gemeinschaftseigentums bedarf eines Beschlusses der Eigentümerversammlung (§ 20 WEG). Das gilt für Eingriffe in Fassade, Dach, Treppenhaus, Außenbereiche und alle gemeinschaftlichen Anlagen – unabhängig davon, ob die Maßnahme optisch auffällt oder nicht. Wer ohne Beschluss baut, riskiert einen Rückbauanspruch der Gemeinschaft.
Privilegierte Maßnahmen: Ihr Anspruch auf die Erlaubnis
§ 20 Abs. 2 WEG gewährt jedem Eigentümer einen einklagbaren Anspruch auf angemessene Gestattung bestimmter Maßnahmen: – Barrierefreiheit: Rampen, Treppenlifte, Türverbreiterungen – Ladeinfrastruktur für E-Mobilität: Wallbox, Leitungsverlegung für Elektrofahrzeuge – Einbruchschutz: Sicherheitstüren, Alarmanlagen – Glasfaseranschluss: Verlegung von Glasfaserleitungen Die Gemeinschaft kann die Gestattung nicht verweigern, sondern nur die Ausführungsmodalitäten (Fachbetrieb, Rückbau bei Auszug, Kostentragung) regeln. Verweigert die Mehrheit dennoch, können Sie Klage auf Beschlussersetzung erheben.
Wer zahlt? Die Kostenlogik des § 21 WEG
Die Kostentragung richtet sich danach, wer die Maßnahme veranlasst und wer von ihr profitiert: – Maßnahme auf Antrag einzelner Eigentümer: Der antragstellende Eigentümer trägt die Kosten allein – es sei denn, die Versammlung beschließt eine andere Verteilung. – Maßnahme der Gemeinschaft: Kosten werden nach Miteigentumsanteilen oder dem beschlossenen Schlüssel verteilt. – Nachträgliche Nutzung: Wer sich nachträglich an einer Maßnahme beteiligen möchte, muss einen angemessenen Ausgleich zahlen.
Sonderfall Modernisierung der Anlage insgesamt
Beschließt die Gemeinschaft eine Modernisierung des gesamten Gebäudes (z.B. neue Heizanlage, Fassadendämmung), können auch widersprechende Eigentümer zur Kostentragung verpflichtet werden – sofern die Maßnahme ordnungsmäßiger Verwaltung entspricht und die Kosten nicht unverhältnismäßig sind (§ 21 Abs. 2 WEG). Wir prüfen, ob ein solcher Beschluss anfechtbar ist.

Ihr Ansprechpartner
RA Tom Steger
Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Verwandte Themen
Gut zu wissen
Seit der WEG-Reform 2020 haben Sie einen einklagbaren Anspruch auf Genehmigung privilegierter Maßnahmen – etwa für E-Mobilität, Einbruchschutz oder barrierefreien Umbau.
Häufige Fragen
Fragen zu diesem Thema
Weitere Fragen? Wir beraten Sie gerne persönlich.
Darf ich ohne Beschluss eine Wallbox installieren?
Kann die Gemeinschaft den Rückbau einer ungenehmigten Maßnahme verlangen?
Muss ich für eine Maßnahme zahlen, der ich nicht zugestimmt habe?
Wie lange habe ich Zeit, einen Beschluss über eine bauliche Veränderung anzufechten?
Kontakt
Bauliche Veränderung geplant? Sichern Sie sich die Gestattung.
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht in Nürnberg – Beschluss, privilegierte Maßnahmen, Durchsetzung.